An Julia führt bei Bewerbungen kein Weg vorbei

An Julia führt bei Bewerbungen kein Weg vorbei

Wer sich in der Tönnies Unternehmensgruppe auf einen Ausbildungsplatz oder eine freie Stelle bewirbt, der wird zwangsläufig mit Julia Stronz Kontakt haben. Denn auf ihrem Schreibtisch landet jede Bewerbung, und zwar von jeder Abteilung an allen deutschen Tönnies-Standorten. Als Mitarbeiterin im Bereich Human Ressources (HR) kümmert sie sich um das komplette Bewerbermanagement – und um vieles, vieles mehr.

Das Telefon von Julia Stronz steht selten still. Entweder telefoniert sie mit Kollegen aus den verschiedenen Fachabteilungen oder mit einem Bewerber auf eine freie Stelle. Nicht umsonst läuft sie den Großteil des Tages mit dem Headset im Ohr durch das Büro. „Ich mag den Kontakt zu so vielen verschiedenen Menschen. Das ist immer spannend“, sagt sie. Denn jeder sei anders, das mache den Alltag so abwechslungsreich.

Ihren Job im HR-Team macht Julia jetzt schon seit 2018. Ihre Karriere im Team Tönnies startete aber schon viel früher, nämlich 2015. „Ich habe hier klassische eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht“, sagt sie. Drei Jahre lang durfte sie in unterschiedliche Bereiche und Abteilungen hineinschnuppern und diverse Jobs und Aufgaben kennenlernen und wahrnehmen. Früh schon merkte sie aber ihr Faible für die HR-Themen. „Und so bin ich zum Ende meiner Ausbildung fest ins Personalteam gewechselt und hatte auch schon meinen Anschlussvertrag in Aussicht“, erläutert die Benteleranerin.

„Super, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen dürfen“

Schon während der Ausbildung durfte sie so das Bewerber-Management beackern. „Das ist wirklich super hier, dass junge Menschen wie ich damals schon früh Verantwortung übernehmen dürfen“, schwärmt sie. Tatsächlich trifft sie in ihrem Job beinahe täglich wichtige und richtungsweisende Entscheidungen – für die Bewerber aber auch für das Unternehmen selbst. „Ich schaue mir jede Bewerbung an und sichte die, bevor ich sie an die Fachabteilung weitergebe. Die Kollegen legen vorher fest, welche Voraussetzungen ein Bewerber für eine bestimmte Stelle mitbringen soll. So habe ich einen gewissen Filter für die Bewerbungen vorgegeben“, erläutert Julia Stronz.

Und das kann mitunter schon mal ganz schön stressig werden. Zu Hochzeiten landen bis zu 40 Bewerbungen auf verschiedenste Stellen auf ihrem Tisch – pro Tag versteht sich. „Das ist nicht einfach, da immer den Überblick zu behalten“, sagt sie und lacht. Denn jeder Bewerber erhält bei Tönnies auch eine Rückmeldung zu seiner Bewerbung, egal ob positiv oder negativ. Kommt ein möglicher neuer Kollege für eine freie Stelle in Frage, dann koordiniert Julia Stronz für die Fachabteilung die Termine für die Bewerbungsgespräche. „Zum Glück muss ich aber nicht in jedem Gespräch dabei sein. Sonst wäre das schon ein straffes Programm.“

„Hier redet und spricht man einfach anders“

Neben dem Bewerber-Management kümmert sich Julia Stronz auch um die Koordination der Messebesuche vom Personalteam, um neue Azubis oder Fachkräfte für die Unternehmensgruppe zu gewinnen. Auch bei Recruiting-Events wie Bewerber-Speed-Datings ist sie involviert, kümmert sich darüber hinaus aber auch um die Betreuung von Praktikanten am Standort Rheda. Einmal im Monat steht zudem das Onboarding-Event für alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Firmenzentrale an. Mitarbeiter, die nach einer Erkrankung wieder Schritte für Schritte in den Arbeitsalltag zurückkehren, sind ebenfalls unter Julias Fittichen.

So voll gepackt ihr Aufgabenfeld und ihr Terminkalender auch sein mag – Julia Stronz ist mehr als zufrieden. „Ich fühle mich hier pudelwohl und setze mich gerne jeden Morgen ins Auto, um zu Tönnies zu fahren“, sagt sie. Dank der flachen Hierarchien sei der Zugang zur Geschäftsführung der Unternehmensgruppe nicht schwer. Und diese lockere Atmosphäre, die sich in ihren Augen durch den gesamten Betrieb zieht, machten den Job im Team Tönnies so besonders. „Das liegt sicherlich auch schlichtweg an der Lebensmittelbranche. Hier redet und spricht man einfach anders. Das ist beispielsweise in der Metallindustrie nicht so ausgeprägt wie hier.“ Und sprechen muss Julia Stronz schließlich jeden Tag sehr viel im Rahmen ihrer Aufgaben.